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Pirat Britzl- Am Obersalzberg: Piraten verbrennen "Emma"

MÜNCHEN - Sie sind die Herren der virtuellen Welt. 83 Piraten kandidieren in Bayern für die Bundestagswahlliste. Nur fünf Frauen sind unter ihnen. „Die Mädels sind oft zu faul. Parteipolitik ist aufwendig und man muss öfter mal schreien. Da haben die einfach nicht so den Bock drauf”, hat Wolfgang Britzl die fehlenden Piratinnen erklärt. Der Münchner bewirbt sich für einen der drei bayerischen Spitzen-Plätze, auf dem ihm der Einzug ins deutsche Parlament so gut wie sicher scheint. Beim Thema Frauen ist er auf Provokation gebürstet.

Seine Freundin Anna hatte im Winter demonstrativ die feministische Zeitschrift „Emma” verbrannt. Per Twitter ließ Britzl die Welt daran teilhaben und schickte im Hitler-Jargon noch hinterher: „Achja, um der Emmaverbrennung noch Zündstoff zu geben: Das Schmirrrrblatt wurrrrrde auf dem Oberrrrrsalzberrrrg verbrrrrant.” Der „Alpenfestung” von Adolf Hitler. „Emma” hatte die Piraten als verschworene Männer-Truppe beschrieben, in der Frauen unerwünscht seien und getitelt: „Frauen im Boot bringen Unglück.”

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Und verteidigt sich: „ich sag doch keiner frau mit ernst solche dinge ins gesicht.” Der AZ erklärt er: „Es war ein humoristisch, satirischer Beitrag.” Piratin Anna verteidigt ihren Freund: „Das ist leider ein persönliches Problem, weil er halt ein sehr witziger Typ ist.

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